Freiwilligendienste als besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements haben in jüngster Zeit stark an Bedeutung gewonnen. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung und Zukunft der Bürgergesellschaft. Freiwilligendienste unterscheiden sich von bürgerschaftlichem Engagement vor allem dadurch, dass es ein zwar befristetes Engagement ist, allerdings mit einem in der Regel größeren Wochenstundendeputat, einer größeren Verbindlichkeit (etwa in Form von schriftlichen Vereinbarungen) und zum Teil gesetzlich geregelten Rahmenbedingungen.
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Die Ausschreibung der Robert Bosch Stiftung und des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, die in einem Freiwilligendienst aktiv gewesen sind und sich durch besondere Fähigkeiten und außerordentliches freiwilliges Engagement auszeichnen. Die Teilnehmenden des Kollegs werden zu Seminaren eingeladen, durch die sie auf die Übernahme von Verantwortung in Beruf und weiterem Engagement vorbereitet werden sollen. Inhalte der Studienwochen sind Rhetorik, Präsentation und Moderation, Argumentations- und Verhandlungssicherheit sowie Projektentwicklung, Budgetierung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Mitteleinwerbung. Bewerbungen sind bis zum 15. Oktober 2010 möglich.
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»Chancen und Risiken des Web 2.0 für internationale Freiwilligendienste« sind Thema eines Fachtags, der am 9. August 2010 an der Universität Witten stattfindet. Die Tagung richtet sich zum einen an Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, die Freiwillige entsenden. Zum zweiten sind ehemalige Freiwillige angesprochen, die sich für neuere Entwicklungen von und die Diskussion über Anwendungsmöglichkeiten des web 2.0 in internationalen Freiwilligendiensten interessieren. Veranstalter sind grenzenlos e. V. – trägerübergreifendes Forum ehemaliger Freiwilliger – und das Bewertungsportal für internationale Freiwilligendienste, »MeinFreiwilligendienst.de«. Der Fachtag wird von »dieGesellschafter.de« unterstützt. Das Programm steht hier zum Download bereit.
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Gemeinnützige Organisationen stehen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement vor neuen Herausforderungen. Die Broschüre »Freiwilligen-Engagement professionell gestalten« zeigt auf, wie Organisationen auf diese neuen Anforderungen reagieren können. Im Inhalt finden sich Hinweise, wie Freiwillige gewonnen werden können, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Freiwilligen etabliert werden kann und welche Voraussetzungen für eine adäquate Motivation und gute Anerkennungskultur gegeben sein müssen. Die Broschüre widerlegt die 10 Mythen des Freiwilligen-Engagements und enthält viele Tipps für die Praxis.
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Im Rahmen des Bundesprogramms »Freiwilligendienste machen kompetent« wurde ein Kompetenzbilanzverfahren erarbeitet. Es unterstützt Freiwillige dabei, sich ihre Kompetenzen bewusst zu machen und sie gezielt weiterzuentwickeln. Am Ende erhalten sie einen Kompetenznachweis. Das Verfahren ist auf die Zielgruppe des Programms – benachteiligte Jugendliche – zugeschnitten. Vereinzelt wurde es bereits im Regel-Freiwilligendienst erprobt. Der Leitfaden richtet sich an Träger und Pädagogen im Freiwilligendienst sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.
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Mit dem Band »Das Freiwillige Soziale Jahr zeigt Wirkung – Freiwilligenbefragungen im Kontext der Qualitätsentwicklung im FSJ« liegen die Ergebnisse von regelmäßigen Befragungen von Freiwilligen bei katholischen Trägern über ihre Beurteilung des FSJ vor. Die Freiwilligenbefragungen wird seit 2002 jährlich durchgeführt. 2008 wurde einmalig eine Ehemaligenbefragung zur Nachhaltigkeit von Freiwilligendiensten gemacht. Jährlich leisten in Deutschland über 4.500 junge Erwachsene ein Freiwilliges Soziales Jahr bei regionalen katholischen Trägern.
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Die EU-Kommission hat die Liste der 27 nationalen Koordinierungsstellen (NKS) für das Europäische Jahr der Freiwilligen 2011 veröffentlicht. Diese wurden hauptsächlich in den zuständigen nationalen Ministerien eingerichtet; in drei Mitgliedstaaten sind zivilgesellschaftliche Organisationen mit der Aufgabe betraut. In Portugal übernimmt diese Rolle ein semi-gouvernementales Netzwerk und in Rumänien eine Agentur des Kulturbereichs. Außerdem stehen das offizielle Logo und der Slogan fest: »Volunteer! Make a difference.«
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Deutschland, Österreich und die Schweiz handeln unterschiedlich bei der Förderung von freiwilligem Engagement und Bürgerbeteiligung. Grenzüberschreitender Austausch und gegenseitiges Lernen sind wesentlich, um zu neuen Ideen und Lösungen zu gelangen. Der erfolgreiche Auftakt der Dreiländer-Tagungsreihe in Konstanz im Februar 2009 wird daher fortgesetzt: Am 25.-26.10.2010 laden die Kooperationspartner – u. a. das BBE – zur 2. Grenzenlos-Konferenz nach Zürich ein. Fokus der diesjährigen Vernetzungskonferenz sind bürgerschaftliches Engagement in der Kommune und die lokale Bürgergesellschaft.
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Die neusten Zahlen des 3. Freiwilligensurveys zeigen, dass eine Vielzahl von Bürgern auch weiterhin ehrenamtlich aktiv ist, dabei reicht die Palette der Aktivitäten von der freiwilligen Feuerwehr bis hin zur Nachbarschaftshilfe. Doch was, wenn beim bürgerschaftlichen Engagement etwas passiert? Wer haftet? Wie ist man versichert? Die ARD hat gemeinsam mit den Verbraucherzentralen einen Ratgeber veröffentlicht. Darin erklärt der Rechtsanwalt Bernd Jaquemoth auf gut 150 Seiten ein breites Spektrum an Problemen — von der Steuerpflicht über die Anrechnung der Zahlungen für ehrenamtliche Tätigkeiten auf Sozialeistungen bis hin zu Versicherungs- und Schadensfragen.
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Soziale Dienste wie das »Freiwillige Soziale / Ökologische Jahr« oder ein Internationaler Freiwilligendienst gewinnen immer mehr an Attraktivität für junge Menschen, die sich engagieren möchten. Schwierig ist jedoch meistens der erste Schritt: Einen Träger zu finden, der zu dem passt, was man sich wünscht, und bei der Vielzahl der Angebote nicht den Überblick zu verlieren. Der Wegweiser Freiwilligendienste bietet hierzu umfassende Informations- und Recherchemöglichkeiten.
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Der Internationale Bauorden plant auch 2010 Baucamps in ganz Deutschland. Soziale und gemeinnützige Einrichtungen, die sich über die tatkräftige Unterstützung einer internationalen Gruppe bei Bau- oder Renovierungsarbeiten freuen würden, können sich beim Bauorden in Ludwigshafen am Rhein melden.
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Die Dokumentation des Kongresses »Freiwillig – im Dienste der Gesellschaft«, der von der AG Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Bundestagsfraktion veranstaltet wurde, ist nun erschienen. Der Kongress befasste sich mit der Vielfalt der Erfahrungen und Perspektiven in den Freiwilligendiensten und diskutierte deren weitere Ausgestaltung. Die Dokumentation enthält zahlreiche Projektpräsentationen aus dem Bereich der Jugendfreiwilligendienste. Darüber hinaus lag ein Schwerpunkt auf dem Beitrag, den Freiwilligendienste für die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund leisten können.
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Freiwilliges Engagement ist wichtig wie nie zuvor. Viele Organisationen im Non Profit Sektor wollen professionell mit Freiwilligen zusammen arbeiten, sie für sich und ihre Aufgaben gewinnen, motivieren und über lange Zeit binden. Hierzu ist ein Buch »Freiwilligen-Management« erschienen: Neben den historischen Wurzeln des Ehrenamts und neuen Trends beim Bürgerengagement werden die strategische Bedeutung und die Aufgaben des Freiwilligen-Managements in einer Non Profit Organisation beschrieben. Außerdem enthält der Band konkrete praktische Empfehlungen, Checklisten und Vorlagen zur konkreten Umsetzung.
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Das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur (FSJ Kultur) feiert Geburtstag. Am 1. September ging es…
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