Bildung und Qualifizierung


Engagement fällt nicht vom Himmel. »Wer Engagement fordert, muss Kompetenz fördern und Kontext bieten«, so lautet die Forderung der Enquetekommission »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« des Deutschen Bundestages. Gute Rahmenbedingungen für engagierte Freiwillige beinhalten eine qualifizierte Begleitung durch FreiwilligenkoordinatorInnen und -managerInnen. Dazu gehört auch eine Anerkennungskultur und Möglichkeiten der Partizipation für freiwillig Engagierte. Besonders wichtig aber ist ein Verständnis dafür, dass viele Freiwillige in ihrem Engagement etwas lernen, sich qualifizieren wollen. Deshalb betont die BBE-Arbeitsgruppe »Bildung und Qualifizierung« ausdrücklich: Freiwillige haben ein Recht auf Qualifizierung!
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Impulse zur Schulentwicklung und Engagementförderung


Service Learning als Unterrichtsmethode steht im Mittelpunkt der Fachtagung zum Thema »Lernen durch Engagement: Impulse zur Schulentwicklung und Engagementförderung in Sachsen-Anhalt«. Die Tagung findet am 6. Oktober in Halle statt. Veranstaltet wird sie vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und dem Netzwerk »Service Learning – Lernen durch Engagement in Sachsen-Anhalt« in Kooperation mit der Freudenberg Stiftung und der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e. V. Anmeldeschluss ist am 28. September 2010.
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Titelbild des Programm-Flyers mit dem Text »Sind Sie auf der Suche nach neuen Ideen? Lassen Sie sich inspirieren! Wir finanzieren Projekte aus den Bereichen Bildung, Kultur und Jugend. EVE ec.europa.eu/eve«. (Bild: Eine Hand pflückt einen Apfel aus einem stilisierten Baum, an dem weitere Äpfel mit einer Büroklammer hängen)

Internetplattform EVE


Die Europäische Kommission hat die Internet Plattform EVE eingerichtet. Die Plattform fungiert als Datenbank und Materialsammlung und bietet umfangreiche Informationen über Organisationen und Partnerschaften in den Bereichen Bildung Kultur und Jugend. EVE soll damit die zentrale Informationsstelle für Projekte aus den EU-Aktionsprogrammen »Kultur«, »Jugend in Aktion« und »Lebenslanges Lernen« werden. Für Interessierte und Antragsteller kann sie als Informationsquelle für Programminformationen, Projektpartnervermittlung und Beispiele guter Praxis dienen.
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Schneller Lehrer werden: Berlin rechnet ehrenamtliche Tätigkeiten an


Angehende Lehrerinnen und Lehrer können in Berlin schneller zu einem Platz im Referendariat (Vorbereitungsdienst) gelangen, wenn sie sich zuvor ehrenamtlich engagiert haben und dabei pädagogische Erfahrungen sammeln konnten. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten werden in Berlin auf die Wartezeit für den Vorbereitungsdienst angerechnet. Hierzu zählen z. B. Tätigkeiten in einem Sportverein oder bei anderen anerkannten Trägern der Jugendarbeit. Pro Jahr können bis zu zwei Monate auf die Wartezeit angerechnet werden, wenn die Bewerberin oder der Bewerber sich im Umfang von mindestens 100 Stunden pro Jahr im Verein engagiert hat.
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Titelbild der Dokumentation »Schule und Bürgerengagement – Bildung gemeinsam gestalten«

Fachtagungsdokumentation

Schule und Bürgerengagement – Bildung gemeinsam gestalten


Dokumentation zur Schul-Fachtagung im Oktober 2008. Die Tagung wurde von der Arbeitsgruppe 2 des BBE »Qualifizierung und Bildung« in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern, der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung, dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie dem Bayerischem Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen durchgeführt. Der Band enthält alle Vorträge und Präsentationen der Tagung und wurde durch aktuelle Beiträge ergänzt.
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Titelbild der Dokumentation »Kompetenzbilanzierung für freiwillig Engagierte – Was taugt für wen in welchem Kontext?«

Gesprächsdokumentation

Kompetenzbilanzierung für freiwillig Engagierte – Was taugt für wen in welchem Kontext?


Dokumentation eines Fachgesprächs, das einen Einblick in verschiedene Verfahren der Kompetenzbilanzierung im Engagementbereich gibt und Ziele, Einsatzbereiche und Methoden der Verfahren vorstellt. Zentrale Motive sind die Förderung der Anerkennungskultur, die Außendarstellung der Organisationen und die Stärkung der Motivation der Engagierten. Trotz der Gefahr einer Abwertung des Engagements zugunsten einer Arbeitsmarktlogik, sind Verfahren zur Kompetenzbilanzierung eine Chance für das bürgerschaftliche Engagement. Die Dokumentation steht in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit. 
Download (deutsch) – Download (englisch)


Titelbild der Studiengangsbroschüre »Zivilgesellschaft professionell managen« mit Studentin vor dem Universitäts-Gebäude Münster

»Zivilgesellschaft professionell managen«


»Nonprofit-Management and Governance« heißt das bundesweit einmalige berufsbegleitende Masterstudium beim Zentrum für Nonprofit-Management (npm) an der Universität Münster. Gelehrt wird, wie Vereine, Verbände, Stiftungen und Initiativen professionell geführt und gemanagt werden. Das Studium schließt mit dem Titel »Master of Nonprofit-Administration« ab. Der Studiengang steht haupt- und ehrenamtlichen Beschäftigten mit (Fach-) Hochschulabschluss und mindestens einem Jahr einschlägiger Berufserfahrung offen. Auf der Homepage von »NPM« steht eine Broschüre zum Download bereit.
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Titelbild der Informationsbroschüre zum Masterstudiengang »Nonprofit Management und Governance«

Masterstudiengang Nonprofit Management and Governance


Das Centrum für Soziale Investitionen und Innovation (CSI) der Universität Heidelberg bietet einen Masterstudiengang »Nonprofit Management and Governance« an. Der Studiengang richtet sich an angehende Führungskräfte in Nonprofit Organisationen, besonders in Stiftungen, und ist auch als berufsbegleitende Fortbildung konzipiert. Das Studium ist auf vier Semester angelegt und interdisziplinär ausgerichtet. Neben der Praxisorientierung wird Anspruch auf die akademische Exzellenz der Lehre erhoben. Die Veranstaltungen finden an ca. 60 Präsenztagen statt, ein erheblicher Anteil der Lehrinhalte wird auch in Form von eLearning-Komponenten vermittelt. Die Studiengebühren für den Masterstudiengang belaufen sich auf rund 10.000 Euro. 
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