BBE Newsletter

Newsletter Nr. 10 vom 12. Juni 2026

Der BBE-Newsletter informiert über Engagementpolitik und -debatte in Deutschland, interessante Publikationen und Veranstaltungen sowie Aktuelles aus dem BBE.

Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Ausschuss für Sport und Ehrenamt: 25. Sitzung mit Schwerpunkt Engagement im Nachwuchsbereich
Stellungnahme des Deutschen Bundesjugendrings zu jungem Engagement
Stellungnahme der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) zu jungem Engagement
Stellungnahme zum Bundesfreiwilligendienst (BFD) und jungem Engagement
Bundeskanzler ehrt soziales Engagement
Burkhardt: Diversitätsdezernat als Baustein kommunaler Demokratie
BAGSO fordert umfassende Strukturreform der Pflegeversicherung
Schwalb: »Out of (civic) space?«

Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle

Save the Date: 11. Deutscher EngagementTag
BBE-Länderforum 2026 in Magdeburg
Fachtagung Klima-Engagement: Programm veröffentlicht – jetzt anmelden!
Woche des bürgerschaftlichen Engagements – Jetzt Aktionen eintragen!
Besuch Engagierter im Bundestag: Im Austausch mit Aydan Özoguz, MdB
10. BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«: Dokumentation und Handlungsempfehlungen
Engagementförderung als kommunalpolitische Aufgabe: Bericht aus der Sitzung der Arbeitsgruppe »Kommune und Engagement«
AG Zivilgesellschaftsforschung diskutiert Zivilgesellschaft und zivile Sicherheit: Bericht
Rückblick BBE-Regionalkonferenz Münster am 29. Mai 2026
Bericht zur Tagung »Zivilgesellschaft und Demokratie«
Erfahrungen aus der AG »Engagementstrategien« im Programm Engagierte Stadt

Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Aktionstage »Zusammen für Demokratie« mit bundesweiter Aktionskarte
Ausschreibung: Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen 2027, 2028 und 2029
Gesprächsreihe »Demokratische Werte stärken – Zivilgesellschaft im Fokus«
Berliner Demokratietag 2026
Umfrage zur Demokratiebildung im Kindesalter gestartet
Creditplus startet Förderprogramm »Plus für Andere« 2026
ZukunftsGut 2026: Shortlist veröffentlicht
Deutscher Preis für Unternehmensengagement 2026
Engagement als Zukunftskraft für Kirche und Gesellschaft: Arbeitshilfe zu Ehrenamts- und Engagemententwicklung


Hinweis


Aktuelles aus Engagementpolitik und -debatte

Ausschuss für Sport und Ehrenamt: 25. Sitzung mit Schwerpunkt Engagement im Nachwuchsbereich

Der Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestages ist am 10. Juni 2026 zur 25. öffentlichen Sitzung im Paul-Löbe-Haus in Berlin zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand der Tagesordnungspunkt »Junges Engagement und Nachwuchsförderung im Ehrenamt«. Grundlage waren Stellungnahmen unter anderem des Bundesfreiwilligendienstes, des Deutschen Bundesjugendrings, der Deutschen Sportjugend sowie der Katholischen jungen Gemeinde. Vertreter*innen der Bundesregierung aus dem Bundeskanzleramt sowie dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend nahmen an der Befassung teil. Die Sitzung war als öffentliche Anhörung im Rahmen der parlamentarischen Ausschussarbeit angelegt und wurde live im Parlamentsfernsehen sowie online übertragen.

Weitere Informationen


Stellungnahme des Deutschen Bundesjugendrings zu jungem Engagement

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) beschreibt in seiner Stellungnahme zur Sitzung des Ausschusses für Sport und Ehrenamt am 10. Juni 2026 die Rahmenbedingungen jungen Engagements in Jugendverbänden. Er vertritt rund sechs Millionen junge Menschen und ordnet Jugendverbandsarbeit als selbstorganisiertes, freiwilliges und wertebezogenes Engagement im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe ein. Die Engagementbereitschaft junger Menschen wird als hoch beschrieben, ist jedoch nach Darstellung des DBJR stark von strukturellen Rahmenbedingungen abhängig. Als zentrale Herausforderung wird die fehlende finanzielle Planungssicherheit benannt, insbesondere die Abhängigkeit von kurzfristiger Projektförderung. Der DBJR fordert daher eine langfristig verlässliche und auskömmliche Finanzierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes. Weitere Problemlagen werden in bürokratischen Anforderungen, rechtlichen Unsicherheiten sowie in der Vereinbarkeit von Engagement mit Schule, Ausbildung und Beruf gesehen. Gefordert werden vereinfachte Verfahren, digitale Lösungen und eine spürbare Entlastung ehrenamtlicher Strukturen. Darüber hinaus verweist der DBJR auf den Rückgang von Infrastruktur in der Jugendverbands- und Jugendbildungsarbeit, Auswirkungen der Corona-Pandemie, psychische Belastungen junger Menschen, Mobilitätsprobleme sowie ungleiche Zugänge zum Engagement. Auch Anfeindungen und demokratiefeindliche Angriffe auf Engagierte werden als belastende Faktoren benannt. Der DBJR fordert verlässliche Rahmenbedingungen, den Abbau struktureller Hürden, eine Stärkung der Infrastruktur sowie eine stärkere Einbindung von Jugendverbänden in politische Entscheidungsprozesse.

Stellungnahme (PDF)


Stellungnahme der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) zu jungem Engagement

Die Katholische junge Gemeinde (KjG) beschreibt in ihrer Stellungnahme zur Sitzung des Bundestagsausschusses für Sport und Ehrenamt am 10. Juni 2026 die Bedeutung von Jugendverbandsarbeit als Ort politischer Bildung, Beteiligung und Selbstorganisation. Jugendverbände werden als zentrale Lern- und Erfahrungsräume demokratischer Teilhabe eingeordnet. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für junges Engagement. Die KjG verweist auf die Notwendigkeit einer langfristigen finanziellen Absicherung der Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit sowie auf stabile Förderinstrumente. Thematisiert werden zudem Herausforderungen durch Bürokratie, organisatorische Anforderungen sowie die Vereinbarkeit von Engagement mit Schule, Ausbildung und Studium. Darüber hinaus wird auf die Bedeutung von Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungsprozessen hingewiesen, insbesondere bei Fragen, die ihre Lebensrealitäten betreffen. Jugendverbandsarbeit wird dabei als strukturierter Rahmen für Engagement und Mitbestimmung beschrieben.

Stellungnahme (PDF)


Stellungnahme zum Bundesfreiwilligendienst (BFD) und jungem Engagement

In seiner Stellungnahme zur Sitzung des Bundestagsausschusses für Sport und Ehrenamt am 10. Juni 2026 beschreibt Peter Zehetleitner, gewählter Bundessprecher des Bundesfreiwilligendienstes 2025/26 und Mitglied des Beirats für den Bundesfreiwilligendienst nach § 15 BFDG, die Rahmenbedingungen freiwilligen Engagements im Freiwilligendienstsystem. Der BFD wird als niedrigschwellige Form des Engagements in sozialen, kulturellen, ökologischen sowie integrativen Einsatzfeldern eingeordnet und richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen. Im Mittelpunkt steht die Einschätzung, dass das Interesse junger Menschen an einem Freiwilligendienst hoch ist, die tatsächliche Teilnahme jedoch durch begrenzte und strukturell unzureichend ausgestaltete Platzkapazitäten eingeschränkt wird. Als zentrale Voraussetzung für Nachwuchsförderung werden ausreichend finanzierte, qualitativ gesicherte Einsatzstellen benannt. Darüber hinaus werden Fragen der pädagogischen Begleitung, der Anerkennung sowie der strukturellen Rahmenbedingungen thematisiert. Der BFD verweist auf die Bedeutung verlässlicher Strukturen für die Bindung von Freiwilligen und die Qualität der Dienstformate. Als weiterer Aspekt wird die Notwendigkeit einer klaren Ausgestaltung der Rahmenbedingungen hervorgehoben, um Kontinuität, Verlässlichkeit und Qualität im Freiwilligendienst zu sichern.

Stellungnahme (PDF)


Bundeskanzler ehrt soziales Engagement

Beim 22. startsocial-Wettbewerb am 9. Juni 2026 im Bundeskanzleramt in Berlin wurden 25 Initiativen aus Deutschland ausgezeichnet. Die Projekte reichen von Gesundheitsprojekten bis zur Nachbarschaftshilfe und wurden für ihr Engagement zur Unterstützung von Menschen und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts geehrt. Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte als Schirmherr des Wettbewerbs das ehrenamtliche Engagement der Preisträger*innen stellvertretend für Millionen engagierter Menschen in Deutschland. Die ausgezeichneten Initiativen zeigten laut Bundeskanzler Ideen, Tatkraft und Ausdauer bei der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der gelebten Demokratie im Alltag. Im Rahmen der Veranstaltung wurden sieben Initiativen mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 35.000 Euro ausgezeichnet. Den Sonderpreis des Bundeskanzlers erhielt der »SV Triebel« aus dem Vogtland. Das BBE ist langjähriges Beiratsmitglied von startsocial und ist an der Auswahl der Preisträger*innen beteiligt.

Weitere Informationen auf der Website der Bundesregierung


Burkhardt: Diversitätsdezernat als Baustein kommunaler Demokratie

Günter Burkhardt, Mitglied im Sprecher*innerat des BBE sowie engagiert im Hessischen Flüchtlingsrat, äußert sich im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau am 5. Juni 2026 zu den Koalitionsverhandlungen in Frankfurt und geht dabei auch auf Fragen von Engagement und kommunaler Beteiligung ein. Es gehe ihm um eine Demokratie, die auf Menschenrechten basiert, sowie um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Burkhardt im Interview. Zivilgesellschaftliches Engagement spiele dabei eine zentrale Rolle. Angesichts der konkreten Bedrohungslage seien positive Zukunftsbilder wichtig und eine konkrete politische Aufstellung mit einem Dezernat, das sich der Herausforderung stellt und an der Seite der gesamten Zivilgesellschaft steht, sie stärkt und stützt. Ein Diversitätsdezernat, das auch mit anderen Kommunen zusammenarbeitet und politische Initiativen entwickelt, sei aus seiner Sicht wichtiger denn je.

Frankfurter Rundschau (5.6.2026): Günter Burkhardt: »Die Stadtgesellschaft muss auch im Magistrat sichtbar sein«


BAGSO fordert umfassende Strukturreform der Pflegeversicherung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) kritisiert den Referentenentwurf zum geplanten Pflegeneuordnungsgesetz. Der Entwurf sehe umfangreiche Leistungskürzungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige vor, so die BAGSO. Geplant sind demnach unter anderem Änderungen bei der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit, die Streichung des Entlastungsbetrags bei Pflegegrad 1, spätere Auszahlungen des Pflegegeldes bei Pflegegrad 2 und 3, Änderungen bei den Leistungszuschlägen in der stationären Pflege sowie Einschränkungen der Verhinderungspflege. Zudem sollen die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt werden. Positiv bewertet die BAGSO hingegen die Einführung einer Pflegebegleitung. Zugleich kritisiert sie, dass die vorgesehenen Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation nicht ausreichen. Gefordert wird eine umfassende Strukturreform der Pflegeversicherung sowie eine stärkere Rolle der Kommunen.

Pressemitteilung (8.6.2026)


Schwalb: »Out of (civic) space?«

Die neue Ausgabe des Journals für politische Bildung »Civic Spaces« des Wochenschau Verlags thematisiert eingeschränkte zivilgesellschaftliche Räume, wachsenden Druck auf Engagement sowie Angriffe auf demokratische Akteur*innen und die damit verbundenen Veränderungen politischer Öffentlichkeiten und Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft. In ihrem Beitrag befasst sich Dr. Lilian Schwalb, Geschäftsführerin des BBE, unter dem Titel »Out of (civic) space?: Zivilgesellschaft zwischen Erschöpfung und Strategiebildung« mit den Bedingungen zivilgesellschaftlichen Handelns unter Druck und den damit verbundenen Herausforderungen für Organisationen und Akteur*innen. Die Ausgabe des Journals greift darüber hinaus Anti-NGO-Diskurse sowie Fragen der politischen Bildung im Kontext autoritärer Tendenzen auf und thematisiert die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft als demokratische Infrastruktur.

Ausgabe 2/2026


Aktuelles aus der BBE-Geschäftsstelle

Save the Date: 11. Deutscher EngagementTag

Unter dem Leitmotiv »Engagiert. Bewegt. Vor Ort – Gemeinsam handeln, Gesellschaft gestalten« findet am 7. und 8. Dezember 2026 der 11. Deutsche EngagementTag auf dem GLS Campus in Berlin statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für Engagement und Ehrenamt. Unter anderem werden die Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Handeln, der Schutz von Engagierten und Organisationen, die Förderung von Innovationen sowie die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft diskutiert. Vertreter*innen aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft kommen dazu in Fachforen und Diskussionsformaten zusammen. Neu ist unter anderem ein partizipatives Barcamp am ersten Kongresstag. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Themen und Fragestellungen für zweistündige Sessions einzubringen und das Programm aktiv mitzugestalten. Interessierte können ihre Ideen bereits jetzt einreichen, ein offizieller »Call for Participation« wird in Kürze veröffentlicht.

Kontakt: deutscher.engagementtag[at]b-b-e.de

Weitere Informationen


BBE-Länderforum 2026 in Magdeburg

Das BBE-Länderforum 2026 findet am 24. und 25. Juni 2026 in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg statt. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Zivilgesellschaft als Infrastruktur der Demokratie. Es werden aktuelle Befunde des Sachsen-Anhalt-Monitors und des Deutschland-Monitors diskutiert sowie rechtliche Rahmenbedingungen und Förderinstrumente. Darüber hinaus werden Handlungsfelder erörtert, in denen Engagement zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt. Die Veranstaltung beginnt am 24. Juni mit einer Podiumsdiskussion. Am 25. Juni wird das Länderforum als Fachwerkstatt mit Impulsen, Diskussionsrunden und partizipativen Formaten fortgesetzt. Das Länderforum des BBE wird jährlich in Kooperation mit einem Bundesland ausgerichtet. Es richtet sich an Vertreter*innen der Ministerien und Staatskanzleien in den Bundesländern und an die Vernetzungsstrukturen der Zivilgesellschaft in den Ländern sowie ausgewählte Akteur*innen der Zivilgesellschaft und Engagementförderung auf Bundesebene.

Weitere Informationen


Fachtagung Klima-Engagement: Programm veröffentlicht – jetzt anmelden!

Am 1. Oktober 2026 findet die »Fachtagung Klima-Engagement – Klima. Kommune. Kooperation.« des Programms ENGAGIERT FÜR KLIMASCHUTZ in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt. Teilnehmende dürfen sich auf eine Keynote von Prof. Dr. Julian Conrads zur Frage freuen, wie Klimaschutz in der Organisationskultur verankert werden kann, sowie auf eine Podiumsdiskussion darüber, wie die Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft im Klimaschutz vom guten Vorsatz zur gelebten Praxis wird. In acht Praxis-Workshops stehen unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung, Netzwerkaufbau, erfolgreiche Austauschformate, nachhaltige Ernährungsstrategien und Gamification im Zusammenhang mit Klimaschutz im Mittelpunkt. Darüber hinaus bietet die Tagung Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung mit Akteur*innen aus Kommunen und gemeinnützigen Organisationen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 24. September 2026 möglich.

Tagungsseite


Woche des bürgerschaftlichen Engagements – Jetzt Aktionen eintragen!

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet vom 11. bis 20. September 2026 statt. Sie ist das Herzstück der BBE-Kampagne »Engagement macht stark!« und mit 20.000 Aktionen Deutschlands größte Freiwilligeninitiative. Unter dem Jahresthema »Miteinander Zukunft gestalten« setzt die Kampagne dieses Jahr den Fokus auf Engagement, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und ein aktives Miteinander fördert. Im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements organisieren Vereine, Organisationen, Unternehmen und engagierte Menschen in ganz Deutschland vielfältige Mitmachaktionen. Ob kleine oder große Aktionen, vom Nachbarschaftsfest über eine Aufräumaktion bis hin zu einer Musikstunde, einem Spieleabend oder einem Workshop, jede Idee ist willkommen, die Menschen zusammenbringt und Engagement sichtbar macht. Die Vielzahl der Aktivitäten soll einen Überblick über die unterschiedlichen Formen bürgerschaftlichen Engagements ermöglichen und dessen Vielfalt darstellen. Eine Eintragung der eigenen geplanten Aktivitäten in die Engagement-Plattform ist ab sofort möglich. Die Engagement-Plattform wird in Kooperation mit Aktion Mensch e.V. als Plattform für Engagement und Ehrenamt in Deutschland geführt.

Engagement-Plattform


Besuch Engagierter im Bundestag: Im Austausch mit Aydan Özoguz, MdB

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat am 11. Juni 2026 einen Besuch von Engagierten im Bundestag organisiert, die das Engagement ausgewählter Mitglieder des BBE repräsentieren. Ziel war es, die Vielfalt, Bedeutung und besonderen aktuellen Herausforderungen der im BBE organisierten Strukturen sowie die Bedrohung von Engagement und Zivilgesellschaft an der Basis einmal mehr zu verdeutlichen und zu diskutieren. Nach der gemeinsamen Teilnahme am Ehrenamtspolitischen Frühstück der SPD-Bundestagsfraktion fand gemeinsam mit der BBE-Geschäftsführerin Lilian Schwalb ein persönlicher Austausch der Vertreter*innen mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Ehrenamt Aydan Özoguz, MdB statt. Berichte aus den verschiedenen Engagementbereichen verdeutlichten, dass es dringend einer Verbesserung der Rahmenbedingungen bedarf, welche die Engagementlandschaft nachhaltig sichern und ihre Strukturen stärken, Kooperationen ermöglichen und mutige Zukunftslösungen fördern. An dem Austausch nahmen die BBE-Engagementbotschafterin Vanessa Beyer und Engagierte des Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt, des Kiezkultur Festival Hannover, von Alt & Jung Chancenpatenschaften, Fête de la Musique, des SV Bildungswerks und der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. teil.


10. BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«: Dokumentation und Handlungsempfehlungen

Unter dem Titel »Begegnung leben – voneinander lernen: Mit Pat*innenschaften inspirieren, motivieren, verbinden« veranstaltete das BBE im November 2025 zum zehnten Mal den BBE-Fachkongress im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen«. Im Fokus des Kongresses stand die Auseinandersetzung mit Fragen der Chancengerechtigkeit und den Möglichkeiten der gleichberechtigten Teilhabe in unserer Gesellschaft. Nun sind auf Grundlage der im Rahmen des Kongresses geführten Diskussionen und Austauschformate zwei neue Publikationen erschienen. Die Dokumentation des 10. BBE-Fachkongresses zeichnet wichtige Diskussionspunkte des Kongresses und Impulse aus dem Rahmenprogramm nach. Die Handlungsempfehlungen unter dem Titel »Menschen stärken Menschen: Ein Jahrzehnt Engagement, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe« geben Anstöße zur Weiterentwicklung des Bundesprogramms im Speziellen und von Pat*innenschaftsprojekten im Allgemeinen. Die Publikationen stehen in der Mediathek des BBE-Projekts »Pat*innen, Mentor*innen, Lots*innen« frei zum Download zur Verfügung.

Dokumentation des 10. BBE-Fachkongresses (PDF)

Handlungsempfehlungen (PDF)

Mediathek


Engagementförderung als kommunalpolitische Aufgabe: Bericht aus der Sitzung der Arbeitsgruppe »Kommune und Engagement«

Am 25. März 2026 befasste sich die Arbeitsgruppe »Kommune und Engagement« des BBE mit der Frage, wie bürgerschaftliches Engagement in der Kommunalpolitik strategisch verankert werden kann. Grundlage der Diskussion waren Rechercheergebnisse zum Stellenwert kommunaler Engagementpolitik. Die befragten kommunalpolitischen Vereinigungen und Fachinstitutionen bewerteten das Thema Engagement zwar als wichtig, verwiesen jedoch nur vereinzelt auf strategische Konzepte oder systematische Diskurse. Es wurde über Voraussetzungen für eine stärkere Einbindung der Engagementförderung in kommunale Strategien diskutiert. Dazu zählen unter anderem institutionelle Verankerungen in Verwaltung und Rat, die frühzeitige Beteiligung bei Planungsprozessen sowie geeignete Beratungsstrukturen. Als Praxisbeispiel stellte Sabra Khatal die Engagementförderung und Bürgerbeteiligung der Stadt Warendorf vor. Die Arbeitsgruppe verständigte sich darauf, ein Diskussions- und Empfehlungspapier zu erarbeiten und den Austausch mit kommunalpolitischen Akteur*innen weiterzuführen.

Bericht (PDF)


AG Zivilgesellschaftsforschung diskutiert Zivilgesellschaft und zivile Sicherheit: Bericht

Neue Rolle in unsicheren Zeiten? Die BBE-Arbeitsgruppe »Zivilgesellschaftsforschung« befasste sich am 22. Mai 2026 mit der Rolle der Zivilgesellschaft im Kontext ziviler Sicherheit, gesellschaftlicher Resilienz und integrierter Sicherheit. In drei Impulsen wurden Perspektiven aus Zivilgesellschaft, Sicherheitspolitik und Förderpraxis vorgestellt. Themen waren die Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in Sicherheitskonzepte, das Verständnis integrierter Sicherheit sowie die Bedeutung individueller und organisationaler Resilienz. Diskutiert wurden unter anderem die Bedeutung von Engagement, die Funktionsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Organisationen in Krisenlagen sowie Fragen der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Im anschließenden Austausch standen Beteiligungsmöglichkeiten, Förderbedingungen und Kooperationsstrukturen im Mittelpunkt. Die Sitzung widmete sich zudem den Anforderungen an eine stärkere Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene.

Bericht (PDF)


Rückblick BBE-Regionalkonferenz Münster am 29. Mai 2026

Am 29. Mai 2026 fand in Münster die erste BBE-Regionalkonferenz statt. Gemeinsam mit der FreiwilligenAgentur Münster und Prof. Dr. Andrea Walter (HSPV NRW) brachte die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt »Engagement für alle möglich machen: Zugänge und Beteiligung für Menschen mit Behinderungen gestalten« Akteur*innen aus Engagementförderung, Selbstvertretung, Teilhabe, Wissenschaft, Kultur, Sport und Kommunen zusammen. Fachliche Impulse von Andrea Walter (HSPV NRW), Andrea Evers (FreiwilligenAgentur Münster) und Andreas Heither (KSL.NRW) sowie Praxisperspektiven von Kultur:inklusive, dem Stadtsportbund Münster und SEHT Münster e.V. boten Raum für einen Fachaustausch über Zugänge, Barrieren und Beteiligungsmöglichkeiten im freiwilligen Engagement. Ein ausführlicher Bericht zur Regionalkonferenz wird in Kürze in der Zeitschrift Voluntaris erscheinen.


Bericht zur Tagung »Zivilgesellschaft und Demokratie«

Welchen Beitrag kann die Zivilgesellschaft leisten, um die Demokratie vor inneren und äußeren Gefährdungen zu schützen? Wie kann sie zur Zivilisierung von Konflikten beitragen? Mit welchen Strategien kann sie wirkungsvoll Angriffen und Einschüchterungen von innen und außen begegnen? Und wie kann sie selbst gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung »Zivilgesellschaft und Demokratie« im Schloss Tutzing vom 5. bis 7. Juni 2026. Die Tagung wurde von der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) ausgerichtet. Sie umfasste Vorträge, z. B. von Prof. Dr. Swen Hutter (FU Berlin/ WZB), Prof. Dr. Wolfgang Schroeder (Uni Kassel) und Prof. Dr. Daniel Ziblatt (WZB), Diskussionen zu aktuellen Forschungsergebnissen und Praxisbefunden und einen abschließenden Roundtable mit Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis. Im Rahmen des Roundtables »Zivilgesellschaft unter Druck – Was kann die Zivilgesellschaft selbst dagegen tun?« diskutierten Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Projekte und Initiativen, darunter Anna Bruckner (DGB), Robert Garmeister (Deutscher Schützenbund), Karoline Kraft (NABU), Nina Reip (DOSB) sowie Dr. Lilian Schwalb (BBE), Erfahrungen und Empfehlungen aus unterschiedlichen Praxisfeldern. »Mein Fazit aus unserem abschließenden Roundtable: Zivilgesellschaft muss jetzt ihren Eigensinn bewahren, für demokratische Werte eintreten, sich durch Strategiebildung resilient aufstellen, Vertrauen befördern und positive Perspektiven eröffnen.«, so Schwalb, BBE-Geschäftsführerin.

Weitere Informationen


Erfahrungen aus der AG »Engagementstrategien« im Programm Engagierte Stadt

Die Entwicklung kommunaler Engagementstrategien ist selten ein geradliniger Prozess. Unterschiedliche Ausgangslagen, politische Rahmenbedingungen und lokale Strukturen führen zu sehr verschiedenen Wegen. Manche Kommunen bauen auf langjährig gewachsene Netzwerke und etablierte Koordinationsstellen auf, andere stehen noch am Anfang strategischer Überlegungen. Entsprechend vielfältig sind die Ansätze, mit denen Engagementförderung vor Ort gestaltet und weiterentwickelt wird. Die Erfahrungen aus der AG »Engagementstrategien« im Programm Engagierte Stadt zeigen jedoch, dass erfolgreiche Strategieprozesse trotz aller Unterschiede einige gemeinsame Merkmale aufweisen. Entscheidend sind weniger einzelne Modelle oder Methoden als die Frage, wie strategische Ziele mit politischen Entscheidungen, Verwaltungsstrukturen und zivilgesellschaftlichem Handeln verbunden werden. Dabei spielen politische Legitimation, tragfähige Koordinationsstrukturen, Beteiligung unterschiedlicher Akteur*innen sowie realistische Ressourcen eine zentrale Rolle. Der Bericht von Corinna Walz, die seit vielen Jahren Beteiligungs- und Transformationsprozesse in Kommunen, gemeinnützigen Organisationen und Netzwerken begleitet, bündelt Erfahrungen aus zwölf Kommunen und vier Jahren Austausch. Er beschreibt wiederkehrende Herausforderungen, Spannungsfelder und Gelingensbedingungen kommunaler Engagementförderung und zeigt, warum Engagementstrategien ihre Wirkung vor allem dann entfalten, wenn sie nicht als einmaliges Planungsprojekt verstanden werden, sondern als kontinuierlicher Lern- und Verständigungsprozess.

Bericht von Corinna Walz: Kommunale Engagementstrategien als lernende Prozesse Erfahrungen aus der AG »Engagementstrategien« im Programm Engagierte Stadt (2022–2026)


Veranstaltungen, Ausschreibungen, Publikationen

Aktionstage »Zusammen für Demokratie« mit bundesweiter Aktionskarte

Das Bündnis »Zusammen für Demokratie« hat vom 23. Mai bis 7. Juni 2026 zu bundesweiten Aktionstagen aufgerufen. Im Rahmen dieses Zeitraums fanden in verschiedenen Regionen Deutschlands mehr als 60 Veranstaltungen statt. Rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai wurden Aktivitäten zu den Themen Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt und starke Zivilgesellschaft umgesetzt. Eine bundesweite Aktionskarte bündelte die Aktionen und machte lokale Initiativen sichtbar. In ihr wurden Veranstaltungen und lokale Aktivitäten dargestellt und für Teilnehmende zugänglich gemacht. Teilnehmende Organisationen konnten ihre Veranstaltungen dort eintragen und abrufen. Die Aktionstage wurden von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen, dem über 70 Organisationen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen angehörten.

Aktionskarte

Weitere Informationen


Ausschreibung: Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen 2027, 2028 und 2029

Die Technische Universität Chemnitz schreibt als vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Koordinatorin die PartWiss-Konferenzen für die Jahre 2027 bis 2029 erstmals im wettbewerblichen Verfahren aus. Für die Ausrichtung einer Konferenz stehen bis zu 225.000 Euro zur Verfügung, die im Rahmen eines Weiterleitungsmodells vergeben werden. Ziel ist die Vernetzung und Stärkung partizipativer und transdisziplinärer Forschung. Die Konferenzreihe soll weiterentwickelt und um neue Orte, Akteursgruppen und thematische Schwerpunkte ergänzt werden. Zudem sollen bestehende Netzwerke und Formate einbezogen und bisherige Erfahrungen aufgegriffen werden. Bewerben können sich Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, die über Expertise in partizipativer Forschung verfügen. Auch Verbünde mit nichtstaatlichen Organisationen wie Vereinen, Verbänden oder Stiftungen sind möglich. Erforderlich ist eine Konzeptskizze mit Jahresthema, inhaltlichem und organisatorischem Konzept sowie Angaben zu Zielgruppen und Kooperationen. Die Auswahl erfolgt im Wettbewerb. Die weitere Ausarbeitung erfolgt anschließend gemeinsam mit der Programmkommission und der PartWiss-Koordination.

Ausschreibung (PDF)


Gesprächsreihe »Demokratische Werte stärken – Zivilgesellschaft im Fokus«

Am 23. Juni 2026 findet die dritte und letzte Veranstaltung der Gesprächsreihe »Demokratische Werte stärken – Zivilgesellschaft im Fokus« statt. Die Reihe ist eine Kooperation der Allianz Rechtssicherheit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Maecenata-Institut. Veranstaltungsort ist ab 18.30 Uhr der große Saal der IG Metall in der Alten Jakobstraße in Berlin-Kreuzberg. Alicja Orlow von der RAA Mecklenburg-Vorpommern und Prof. Dr. Markus Scholz, Professor für Unternehmensethik an der TU Dresden, diskutieren über Haltung und Verantwortung in Zeiten großer gesellschaftlicher Polarisierung und politischer Nervosität. Die Veranstaltung bietet Raum für Impulse und Beiträge aus dem Publikum. Im Anschluss besteht bei einem Empfang Gelegenheit zum weiteren persönlichen Austausch.

Anmeldung


Berliner Demokratietag 2026

Anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September 2026 richtet die Stiftung Zukunft Berlin den Berliner Demokratietag aus. Begleitend dazu findet vom 1. bis 30. September 2026 der »Monat der Demokratie« in ganz Berlin statt. Das Motto lautet: »Demokratie erleben – Berlin gestalten«. Ziel ist es, Räume für Austausch, Teilhabe und demokratische Beteiligung zu schaffen. Organisationen, Vereine, Initiativen, Schulen, Kulturakteure, Unternehmen sowie Einzelpersonen sind eingeladen, eigene Veranstaltungen einzureichen. Mögliche Formate sind Diskussionen, Workshops, Ausstellungen, Lesungen sowie Mitmach- und Begegnungsangebote. Die Einreichfrist endet am 15. August 2026, die Beiträge werden geprüft und in einen stadtweiten Veranstaltungskalender aufgenommen. Am 13. September 2026 findet das zentrale Mitmachfest unter dem Motto »Eine Stadt, viele Stimmen« vor der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz in Berlin-Kreuzberg statt. Dort präsentieren zivilgesellschaftliche Akteur*innen ihre Arbeit und bieten interaktive Formate an. Für das Mitmachfest können Stände bis zum 15. Juni 2026 angemeldet werden.

Weitere Informationen


Umfrage zur Demokratiebildung im Kindesalter gestartet

Der Kooperationsverbund Demokratiebildung im Kindesalter führt eine kurze Online-Befragung durch. Ziel ist es, zu erfassen, wie Demokratiebildung im Kindesalter im Alltag von Kita, Schule und außerschulischer Bildung umgesetzt wird und welche Unterstützungsbedarfe vor Ort bestehen. Zur Teilnahme eingeladen sind Fachkräfte, Multiplikator*innen, Verwaltung und Forschung. Die Bearbeitungszeit der Umfrage beträgt etwa 5 bis 10 Minuten. Die Befragung läuft bis Ende Juni 2026. Die Ergebnisse sollen aufzeigen, welche Formen der Unterstützung in der Praxis benötigt und wie diese wirksam gestaltet werden können. Der Kooperationsverbund ist Teil des Bundesprogramms »Demokratie leben!« des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BBMFSFJ). Die aktuelle Förderphase endet 2026.

Weitere Informationen

Umfrage


Creditplus startet Förderprogramm »Plus für Andere« 2026

Die Creditplus Bank AG hat ihr Förderprogramm »Plus für Andere« erneut gestartet. Das Programm unterstützt ehrenamtliche und gemeinnützige Projekte in Deutschland und setzt auf die Sichtbarmachung lokalen Engagements. Gefördert werden acht Initiativen aus den Bereichen Jugend, Gesundheit, Inklusion und sozialer Zusammenhalt sowie Klimaschutz und Energiewende. Jede ausgewählte Initiative erhält 1.500 Euro. Die Einreichung von Projekten ist bis zum 31. Juli 2026 möglich. Teilnahmeberechtigt sind sowohl externe Engagierte als auch Mitarbeitende der Bank. Nach der Auswahl werden die Projekte öffentlich auf der Website präsentiert. Im Anschluss folgt ein Voting, bei dem über die Vergabe der Fördermittel entschieden wird. Jede Person hat zwei Stimmen, jeweils für ein internes und ein externes Projekt. Die Abstimmung beginnt am 14. August 2026. Ziel des seit 2013 bestehenden Programms ist es, insbesondere kleinere, lokal verankerte Initiativen zu unterstützen und deren gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen.

Weitere Informationen

Pressemitteilung (PDF)


ZukunftsGut 2026: Shortlist veröffentlicht

Die Commerzbank-Stiftung hat die Shortlist für den ZukunftsGut-Preis 2026 veröffentlicht. Aus 228 Bewerbungen wurden 16 Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland nominiert. Die Preisverleihung findet am 24. Juni 2026 in Frankfurt am Main statt. ZukunftsGut ist der bundesweite Preis für institutionelle Kulturvermittlung und mit insgesamt 80.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Einrichtungen, die kulturelle Bildung und Teilhabe als strategische Aufgabe ihrer Organisation verstehen. Der Preis wird seit 2018 vergeben. 2026 liegt der Fokus auf »Community Building« und Transformation. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau lokaler und regionaler Partnerschaften sowie die Öffnung von Kultureinrichtungen und deren Weiterentwicklung hin zu mehr Beteiligung. Nominiert sind Einrichtungen aus urbanen sowie ländlich-kleinstädtischen Räumen. Dazu zählen unter anderem das Berliner Ensemble, das Theater Freiburg, das Theater Magdeburg, die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die Klassik Stiftung Weimar sowie das Oderbruch Museum Altranft.

Weitere Informationen


Deutscher Preis für Unternehmensengagement 2026

Die Ausschreibung von UPJ für den Deutschen Preis für Unternehmensengagement 2026 ist gestartet. Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die sich mit freiwilligem Engagement und in Kooperation mit der Zivilgesellschaft für gesellschaftliche Herausforderungen einsetzen. Gesucht werden Unternehmen jeder Größe und Branche, die ihr Engagement strategisch ausrichten und insbesondere in den Bereichen Chancengerechtigkeit, Teilhabe, Demokratie und Klimaschutz aktiv sind. Die Preisverleihung findet am 18. November 2026 in München statt. Am darauffolgenden Tag schließt sich der Zukunftstag des Haus des Stiftens an, der den Austausch zu gesellschaftlicher Wirkung und Zusammenarbeit thematisiert.

Weitere Informationen


Engagement als Zukunftskraft für Kirche und Gesellschaft: Arbeitshilfe zu Ehrenamts- und Engagemententwicklung

In einer kürzlich veröffentlichten Arbeitshilfe zu Engagement und Ehrenamt beschreibt die Deutsche Bischofskonferenz ehrenamtliches und freiwilliges Engagement als zentral für den Zusammenhalt in Kirche und Gesellschaft. Die Publikation gliedert sich in vier Teile: Erfahrungen und Erwartungen Engagierter sowie Rahmenbedingungen (Teil I), sozialwissenschaftliche und theologische Einordnungen (Teil II), Bedingungen und künftige Aufgaben (Teil III) sowie Literatur- und Linkhinweise (Teil IV). Die Arbeitshilfe richtet sich an Verantwortliche in Seelsorge, Caritas, Gemeinden, Verbänden und Organisationen. Ziel ist die Würdigung und Weiterentwicklung von Engagement in Kirche und Gesellschaft. Eine Evaluation ist in fünf Jahren vorgesehen.

Publikation


Hinweis

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de
Redaktionsschluss ist der 18. Juni 2026.

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -debatte. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellen und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen. Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: Dr. Lilian Schwalb (V.i.S.d.P.), Charlotte Wallor und Nino Kavelashvili.

Eine Übersicht über die geplanten Ausgaben finden Sie unter Kommende Ausgaben & Fristen



Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18
10179 Berlin-Mitte
www.b-b-e.de


Geschäftsführung: Dr. Lilian Schwalb
Kontakt: lilian.schwalb[at]b-b-e.de


 

Die Arbeit der Geschäftsstelle des BBE wird

Zum Seitenanfang